Ist die Menschheit noch zu retten?

Ein kritischer Blick in die Welt

Ja heute bin ich kritisch. Was ich hin und wieder auch sehr wichtig finde. 
Gestern hatte ich intressante Gespräche und möchte etwas näher darauf eingehen. 

Morgens zum Kaffee läuft bei uns immer das Radio, man muss ja informiert sein ;) !
Mittlerweile ist das stellenweise, wenn kritisch betrachtet, wirklich eine Herausforderung nicht an die Decke zu gehen. Auch eine gute Möglichkeit sich in Gelassenheit zu üben. Om, alles ist gut.
So genug der Ironie.
 
Ein Beispiel von vielen: Ich hörte also gestern das ein Flughafen außer Kraft gesetzt wurde weil es sich Menschen auf dem Rollfeld bequem gemacht haben. Flüge fielen aus. Heute ein neuer Flughafen, wieder ging nichts mehr. 
Zuerst habe ich mich gefragt wie das so einfach geht, dann hab ich es sein lassen, weil bekanntlich gibt es immer einen Weg. Mein nächster Gedanke war, was das für einen Sinn macht? Kurze Überlegung, Antwort: Keinen. 
Meine abschließende Überlegung dauerte etwas länger, beziehungsweise erklärt sich mir bis jetzt nicht so richtig, warum es Aktionen auf dieser Welt gibt, die definitiv nicht förderlich für ein harmonisches Miteinander sind. Wie können Dinge einfach so akzeptiert werden?
Schauen wir uns das doch einmal genauer an.

Der Mensch lässt sich aus verschiedenen Gründen oft täuschen, die sowohl psychologische als auch soziale Aspekte betreffen:

  1. Kognitive Verzerrungen:

    • Bestätigungsfehler: Menschen neigen dazu, Informationen zu suchen, zu interpretieren und sich zu merken, die ihre bestehenden Überzeugungen bestätigen.
    • Ankereffekt: Die Tendenz, sich zu stark auf die erste Information (den "Anker") zu stützen, die man erhält, auch wenn sie irrelevant ist.
    • Verfügbarkeitslehre: Menschen beurteilen die Wahrscheinlichkeit von Ereignissen basierend darauf, wie leicht ihnen Beispiele einfallen.
  2. Emotionen und Wünsche:

    • Wunschdenken: Der Wunsch, dass etwas wahr ist, kann die Wahrnehmung und das Urteil verzerren.
    • Angst und Unsicherheit: In Situationen von Angst oder Unsicherheit sind Menschen anfälliger für Täuschungen, da sie nach einfachen Lösungen oder Sicherheitsgefühl suchen.
  3. Sozialer Einfluss:

    • Konformitätsdruck: Menschen haben das Bedürfnis, sich in soziale Gruppen einzufügen, und können deshalb Informationen oder Überzeugungen übernehmen, die in ihrer Gruppe vorherrschen, auch wenn sie falsch sind.
    • Autoritätsgläubigkeit: Die Neigung, Informationen oder Anweisungen von Autoritätspersonen unkritisch zu akzeptieren.
  4. Unwissenheit und fehlende Informationen:

    • Mangelnde Bildung oder Fachkenntnisse: Wenn Menschen nicht ausreichend informiert oder gebildet sind, können sie leichter durch falsche oder irreführende Informationen getäuscht werden.
  5. Komplexität der Welt:

    • Überforderung: Die Welt ist komplex, und Menschen können nicht alles wissen. Sie müssen oft auf Vereinfachungen und Lehren zurückgreifen, die anfällig für Fehler und Täuschungen sind.
    • Schnelle Informationsverarbeitung: In einer schnelllebigen Welt, in der Entscheidungen oft unter Zeitdruck getroffen werden müssen, verlassen sich Menschen auf intuitive Urteile, die leichter getäuscht werden können.
  6. Medien und Technologie:

    • Desinformation und Fake News: Durch das Internet und soziale Medien verbreiten sich falsche Informationen schneller und breiter als je zuvor.
    • Algorithmische Filterblasen: Personalisierte Inhalte in sozialen Medien können dazu führen, dass Menschen nur noch Informationen sehen, die ihre bestehenden Ansichten bestätigen und sie weiter in ihre Überzeugungen verstricken.

Diese verschiedenen Faktoren tragen also dazu bei, dass Menschen oft getäuscht werden können. Diese Täuschungen können somit nur durch eine Ent - Täuschung aufgehoben werden. Enttäuschungen sind natürlich nicht weit oben auf der Hitliste doch wenn auch unangenehm, können sie Mauern einreißen.

Als Bild habe ich einen Narren gewählt. Der Narr wird beschrieben als ein törichter Mensch, der sich in lächerlicher Weise täuschen, irreführen lässt. 

Im Tarot hat der Narr eine ganz andere Bedeutung: Der Narr steht für Neuanfänge, Vertrauen in die Zukunft, Unerfahrenheit, Unwissenheit, Anfängerglück, Improvisation und den Glauben an das Universum.

Wenn wir nun den freien Willen besitzen, können wir wählen für welchen Narren wir uns entscheiden. In beiden steckt Verantwortung. Jede unserer Optionen liegt in unserer Gewissenhaftigkeit. Kann ich das was ich tue mit meinem Gewissen vereinbaren? Geht es nur um mich oder füge ich eventuell auch anderen mit meinem Handeln einen Schaden zu? Bin ich bereit meinen Teil dazu beizutragen um die Welt wieder ein Stück weit friedlicher zu machen? 

Ich bin dabei. Schon länger. Beobachte was um mich herum geschieht und schreibe hier davon. Ich allein kann die Welt nicht retten, aber vielleicht bist ja auch du dabei?!



 

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