Leichtigkeit ist der Schlüssel

Warum es gut tut locker zu bleiben

Wenn ich mich so umschaue und umhöre ist so einiges im Argen. Seien es nun Geschehnisse außerhalb unseres eignenen Umfelds oder eben das was uns direkt betrifft. Es scheint immer mehr zu werden. Und ja, auch mir kommt dies so vor. Doch manchmal frage ich mich ob das nicht immer schon so war, ich es aber nicht wahrgenommen habe, weil es mich einfach nicht interessiert hat. Ich weiß es nicht. 
Ebenso sind die Energien der letzten Tage heftigst angestiegen. Dies spüre ich aktuell körperlich mit Verspannungen, fast überall wo es möglich ist, mit Kopfschmerzen und Antriebslosigkeit. Oder Kraftlosigkeit? Gleichgültig wie man es benennt, das alles kann müde machen. Stellenweise ist da auch ein Gefühl des genervt seins. Kann es nicht irgendwann bitte wieder leichter werden? 

Ich habe heute schon Yoga und diverse andere Dehnübungen gemacht gemacht, man wird ja nicht jünger, nicht wahr ;) ? Und da vernahm ich folgendes: Warum strengst du dich so an? Es ist ja nichts dagegen zu sagen wenn du dich bewegst, doch du verkrampst dabei und das bringt nicht viel.
Bah tada, da war es! Was machen wir nicht alles um uns selbst zu belasten?

Gucken wir uns das doch genauer an! 
Nehmen wir jetzt weil wir gerade dabei sind, das Thema Sport. Bewegung ist gesund, doch tun wir das weil wir es wirklich tun möchten oder weil es eben viele andere auch tun? Machen wir es für unsere Gesundheit oder um anderen zu beweisen was für Sportskanonen wir sind? Tun wir es locker flockig, weil`s uns Spaß macht oder kommen wir an unsere Grenzen und kämpfen um Sauerstoff? 
Jeder kann natürlich tun was er will, doch ich habe bei meinen Übungen erkannt dass locker einfach besser ist. Es ist genauso effektiv wenn man es entspannt angeht und es entsteht noch dazu weniger Muskelkater. 

Wenn wir jetzt andere Bereiche unserers Lebens betrachten werden wir feststellen dass wir da auch teilweise ziemlich angespannt sind und dementsprechend handeln. 
Ja ich muss doch noch dies und das, der Chef hat gesagt, meine Kinder wollen, mein Mann, meine Frau, was machen wir am Wochenende, wohin fahren wir in den Urlaub, der Termin beim Arzt steht auch noch an, die Steuer muss gemacht werden, der Wochenendeinkauf steht auch noch auf der Liste! 
Ich könnte noch einige Beispiele aufzählen ;) .
 
Was tun wir denn da bitte? 
Wir machen und tun. Für ein Leben wie wir uns es vorstellen. Doch dürfen wir uns die Frage stellen warum wir uns damit ja im Endeffekt selber unter Druck setzen. 
Nun wäre es aber natürlich nicht die beste Idee wenn wir im Büro die Beine auf den Schreibtisch legen und aus dem Fenster gucken. Es wäre eher mal an der Zeit zu betrachten was uns schafft und was uns Spaß macht und wie man das im alltäglichen Leben leben kann. Ebenso darf man sich fragen wozu der ganze Stress und Druck? In den seltensten Fällen wird man für sein unermüdliches Machen und Tun einen Orden erhalten. Und selbst wenn, was bringt uns so ein Ding? 

Fazit: 
Locker bleiben ;) ! 
Weniger ist ist mehr. 
In der Ruhe liegt die Kraft und wenn wir aufhören durch`s Leben zu hetzen werden wir feststellen für wieviel Leben wir plötzlich Zeit haben. Es liegt in unserer Hand.

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