Die Kunst der Balance
Und warum man manchmal fällt
Die letzten Tage waren unspektakulär bei mir, daher hatte ich nicht das Bedürfnis mich mitteilen zu müssen. Dazu kommt das Wetter dass hier in meiner Region aktuell für ein heißes Pflaster sorgt und ich froh bin wenn ich mich zurückziehen kann. Gerade war ich kurz auf dem Balkon, aber wirklich nur kurz denn die 42 Grad im Schatten waren mir dann doch etwas zu viel. Also Rollo runter und Ventilator an.
Gut aber nun zum Thema.
Das momentane Weltgeschehen kommt wenig zur Ruhe, zumindest was Kriege, Katastrophen und sonstige negative Geschehnisse angeht.
Nun gibt es die, die es augenscheinlich nicht bewegt und die, die damit zu kämpfen haben. Der Druck scheint stetig zu steigen. Menschen die bis vor kurzem noch gelassen reagiert haben, kommen jetzt an ihre Grenzen und machen ihrem Unmut Luft.
Absolut verständlich.
Doch hier ist eine gewisse Vorsicht geboten da unsere Energie leicht aus dem Gleichgewicht kommen kann.
Stellen wir uns den Stromkreis vor, ein Zuviel der Energie an einem der Pole kann gefährlich werden. Unser Körper und unser Verstand funktionieren genauso. Steigern wir uns in eine Sache zu intensiv hinein kostet das Energie und der Körper reagiert dementsprechend.
Wir dürfen uns also beobachten, achtsam werden.
Was schenke ich meine Aufmerksamkeit?
Kann ich jetzt an der Situation die mich triggert etwas ändern?
Wie würde ich mich fühlen wenn ich bei mir bleiben würde?
Mache ich mir vielleicht Gedanken über 'ungelegte Eier' ?
Kurzum, es gibt Dinge auf die wir Einfluss nehmen können und Dinge wo es vergeblich wäre. Also dürfen wir beobachten und wählen. Wenn wir bei uns bleiben können entsteht Ruhe. Die Balance ist wieder hergestellt, der Verstand klar. Morgen vielleicht, weil wir uns auf etwas Negatives konzentrieren, kippen wir wieder. Doch das ist kein Drama, wenn uns das bewusst wird können wir sehr schnell wieder in unsere Mitte kommen und somit in die Kraft.
Dazu abschließend ein sehr weiser Spruch von Wilhelm Oetinger:
GOTT GEBE MIR DIE GELASSENHEIT,
DINGE HINZUNEHMEN DIE ICH NICHT ÄNDERN KANN,
DEN MUT, DINGE ZU ÄNDERN, DIE SICH ÄNDERN LASSEN,
UND DIE WEISHEIT, DAS EINE VOM ANDEREN ZU UNTERSCHEIDEN.

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